Samstag, 24.9.2011 - 19 Uhr - Klosterbasilika
Bach in Köthen
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Musik im Französischen Kammerton
Carl Friedrich Abel
Overtura G-Dur
für Streicher 2 Oboen (oder Flöten) und Basso continuo
Johann Sebastian Bach
Die Zeit, die Tag und Jahre macht
Gratulations-Kantate BWV 134a
für Alt, Tenor, Chor, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo
Brandenburgisches Konzert G-Dur, BWV 1049
für 2 Blockflöten, Streicher und Basso continuo
Durchlaucht´ster Leopold
Serenata zum Geburtstage des Fürsten Leopold zu Anhalt-Köthen, BWV 173a
für Sopran, Bass, Chor, 2 Traversflöten, Fagott, Streicher und Basso continuo

Veronika Winter, Franz Vitzthum, Immo Schröder, Matthias Vieweg
Das Kleine Konzert
Hermann Max
Es muss ein wahrlich erlesenes Orchester gewesen sein, das Fürst Leopold zu Anhalt-Köthen an seinem Hof versammelte. Schließlich nahm er viele Musiker auf, die Preußens Soldatenkönig gerade entlassen hatte. Der Köthener Kapellmeister Johann Sebastian Bach konnte so aus dem Vollen schöpfen und schrieb hochvirtuose Werke voller Lebensfreude. Wer damals auf sich hielt, sprach nicht nur Französisch, er folgte auch dem vom Versailler Hof geprägten Kunstgeschmack, und natürlich wurde auch im tieferen „Französischen Kammerton“ musiziert. Erster Geiger und Gambist von Bachs Köthener Ensemble war übrigens Christian Ferdinand Abel, dessen Sohn Carl Friedrich später in London große Karriere machte. Den Geist Köthens hatte er als Knabe noch erleben dürfen, als Zeitzeuge brachte er ihn über den Kanal. Eine ganz spezielle Zeitgenossenschaft, mit der Hermann Max und seine Musiker das Festival beschließen.

Karten: 35 / 25 / 15 / 10 €
Ermäßigt: 28 / 20 / 12 / 8 €
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