Kreutzersonate
Beethoven&Tolstoi

Datum
Dienstag, 25.09.2018
20:00 Uhr
Ort
Kreismuseum Zons
Ticketinfo

24 € / erm. 19 €
zzgl. VVK-Gebühr

inkl. Pausensnack und Getränk

Ludwig van Beethoven
Kreutzer-Sonate
Sonate für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur op. 47
Lew Tolstoi
Novelle „Die Kreutzersonate“
(Ausschnitte)
Rainer Iwersen
 - Lesung
Midori Seiler - Violine

Kristian Bezuidenhout - Hammerklavier
Tickets sind telefonisch unter 0221-2801 bei KoelnTicket erhältlich.
Hier können Sie Tickets für die Veranstaltung online bestellen.

+++ausverkauft+++

19 Uhr – Einführungsgespräch im Kaminzimmer
mit Midori Seiler, Rainer Iwersen, Prof. Dr. Karl-Heinz Göttert
Katrin Weller, Moderation

Rainer Iwersen führt mit Auszügen aus Leo Tolstois Kreutzersonate in einen russischen Salon um 1900 und macht aus seiner Lesung ein Einmann-Theaterstück, in dem die Ehe des Erzählers schnell von krankhafter Rechthaberei und giftigem Hass beherrscht wird. Schließlich kommt eine zeitlose Psycho-Spirale in Gang, als die Frau des Erzählers zusammen mit einem Gast, der bewundernswert Geige spielt, Beethovens Kreutzersonate probt. Tolstoi lässt in seiner epochalen Erzählung durch Beethovens suggestive Musik die Wahnvorstellungen des Ich-Erzählers bis zum Mord aus Eifersucht eskalieren. Ein altes Lied! Über Leben! Midori Seiler und Kristian Bezuidenhout führen bewegend vor Ohren, was Beethovens Sonate auszulösen vermag.

Konzert mit Pause.
Voraussichtliches Ende der Veranstaltung 22.00 Uhr.

Die Ausführenden

Rainer Iwersen ist Mitbegründer der Bremer Shakespeare-Company, Schauspieler, Regisseur und Shakespeare-Übersetzer. Die Tradition der Bremer Company, wo jeder in einem Stück mehrere Rollen spielt, mag der Grund für die extrem facettenreiche Darstellungskraft von Iwersen sein, der mit seiner Sprachvirtuosität ein ganzes Theaterstück solistisch darzustellen vermag.

Midori Seiler wächst als Tochter eines japanisch-deutschen Pianisten-Ehepaares in Salzburg auf und macht früh selbst Musik. Kristian Bezuidenhout entdeckt zuhause in Südafrika früh seine Liebe zur Musik durch das Sammeln von Klassik-Schallplatten. Beide werden nach ausgedehnten Studien aufgrund ihrer eigenen überzeugenden Auffassungen weltweit bewundert. Nicht zuletzt deshalb, weil ihr Spiel wunderbar erzählerisch wirkt. Mit Musik als Weltsprache.

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