Festival Alte Musik

Knechtsteden

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© Ensemble Tamuz

Vorverkauf ab 04.05.

Salonkonzert

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Geistertrio

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E. T. A. Hoffmann ist ein ebenso scharfzüngiger wie prägender Musikkritik seiner Zeit. Dabei brennt er vor allem für die Musik Beethovens. Sein Klaviertrio op. 70,1 – das später wegen seiner geisterhaften Tremoloeffekten und überraschenden dynamischen Wendungen von Carl Czerny den Beinamen Geistertrio erhält, weiß er in einem ausführlichen Artikel in der Allgemeinen musikalischen Zeitung zu würdigen und schwärmt: (…) in diesem künstlichen Bau wechseln in rastlosem Fluge die wunderbarsten Bilder, in denen Freude und Schmerz, Wehmut und Wonne neben- und ineinander hervortreten. Seltsame Gestalten beginnen einen lustigen Tanz, indem sie bald zu einem Lichtpunkt verschweben, bald funkelnd und blitzend auseinanderfahren, und sich in mannigfachen Gruppen jagen und verfolgen; und mitten in diesem aufgeschlossenen Geisterreiche horcht die entzückte Seele der unbekannten Sprache zu, und versteht alle die geheimsten Ahnungen, von denen sie ergriffen.

Fast zeitgleich komponiert Hoffmann sein eigenes Grand Trio, in das er all seinen kontrapunktischen Erfindungsreichtum aber auch eine ordentliche Portion Melancholie legt. Kein Wunder, gerade erst hatte er nur wenige Monate nach seiner Berufung die Stelle als Musikdirektor am Bamberger Theater verloren.

30 Jahre später gelingt Robert Schumann mit seinem op. 40 ein Werk, das für eine ganze Generation von Komponisten zum Inbegriff romantischer Kammermusik schlechthin wird. Am 8. Januar 1843 erlebt das Leipziger Gewandhaus eine der denkwürdigsten Uraufführungen seiner Geschichte: Robert Schumanns Klavierquintett Es-Dur wird aus der Taufe gehoben. Seine Frau Clara sitzt am Klavier, der Konzertmeister des Gewandhausorchesters, Ferdinand David, leitet das mitspielende Streichquartett. Es ist das erste Kammermusikwerk mit Klavier, das Schumann öffentlich vorstellt, und das erste, das er veröffentlicht. Ein Meilenstein in der Musikgeschichte und auch ein Meilenstein für das auf Kammermusik des 18. und 19. Jahrhunderts spezialisierte Originalklang-Ensemble Tamuz aus Berlin.

Konzert mit Pause. Ende gegen 20:45 Uhr.

E. T. A. Hoffmann ist ein ebenso scharfzüngiger wie prägender Musikkritik seiner Zeit. Dabei brennt er vor allem für die Musik Beethovens. Sein Klaviertrio op. 70,1 – das später wegen seiner geisterhaften Tremoloeffekten und überraschenden dynamischen Wendungen von Carl Czerny den Beinamen Geistertrio erhält, weiß er in einem ausführlichen Artikel in der Allgemeinen musikalischen Zeitung zu würdigen und schwärmt: (…) in diesem künstlichen Bau wechseln in rastlosem Fluge die wunderbarsten Bilder, in denen Freude und Schmerz, Wehmut und Wonne neben- und ineinander hervortreten. Seltsame Gestalten beginnen einen lustigen Tanz, indem sie bald zu einem Lichtpunkt verschweben, bald funkelnd und blitzend auseinanderfahren, und sich in mannigfachen Gruppen jagen und verfolgen; und mitten in diesem aufgeschlossenen Geisterreiche horcht die entzückte Seele der unbekannten Sprache zu, und versteht alle die geheimsten Ahnungen, von denen sie ergriffen.

Fast zeitgleich komponiert Hoffmann sein eigenes Grand Trio, in das er all seinen kontrapunktischen Erfindungsreichtum aber auch eine ordentliche Portion Melancholie legt. Kein Wunder, gerade erst hatte er nur wenige Monate nach seiner Berufung die Stelle als Musikdirektor am Bamberger Theater verloren.

30 Jahre später gelingt Robert Schumann mit seinem op. 40 ein Werk, das für eine ganze Generation von Komponisten zum Inbegriff romantischer Kammermusik schlechthin wird. Am 8. Januar 1843 erlebt das Leipziger Gewandhaus eine der denkwürdigsten Uraufführungen seiner Geschichte: Robert Schumanns Klavierquintett Es-Dur wird aus der Taufe gehoben. Seine Frau Clara sitzt am Klavier, der Konzertmeister des Gewandhausorchesters, Ferdinand David, leitet das mitspielende Streichquartett. Es ist das erste Kammermusikwerk mit Klavier, das Schumann öffentlich vorstellt, und das erste, das er veröffentlicht. Ein Meilenstein in der Musikgeschichte und auch ein Meilenstein für das auf Kammermusik des 18. und 19. Jahrhunderts spezialisierte Originalklang-Ensemble Tamuz aus Berlin.

Konzert mit Pause. Ende gegen 20:45 Uhr.

Programm

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviertrio D-Dur, op. 70,1 „Geistertrio“

E.T.A. Hoffmann (1776-1822)
Grand Trio E-Dur

Robert Schumann (1810-1856)
Klavierquintett Es-Dur, op. 44

Ausführende

ENSEMBLE TAMUZ (auf historischen Instrumenten)
Hed Yaron Meyerson und Diego Castelli – Violine
Avishai Chameides – Viola
Constance Ricard – Violoncello
Gilad Katznelson – Historischer Flügel

Kartenvorverkauf
Kartenvorverkauf

Der Kartenvorverkauf startet am 4. Mai 2026.

Mitglieder des Freundeskreises können sich bis zum 1. Juli 2026 die besten Plätze sichern und Tickets direkt über das Festivalbüro reservieren.

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