Festival Alte Musik

Knechtsteden

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Rheinische Kantorei © Christian Palm

Vorverkauf ab 04.05.

Barocke Motetten

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aus Leipzig

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18:00 Uhr – Einführungsgespräch in der Klosterbibliothek

Die Ahnung des Höchsten und Heiligsten, der geistigen Macht, die den Lebensfunken in der ganzen Natur entzündet, spricht sich hörbar aus im Ton, und so wird Musik, Gesang, der Ausdruck der höchsten Fülle des Daseins – Schöpferlob! Das schreibt E.T.A. Hoffmann in seinem Artikel über Alte und neue Kirchenmusik. Und er betont darin ausdrücklich, dass sich nur Komponisten diesem Genre widmen sollten, die von wahrer Andacht begeistert sind. Ihnen empfiehlt er, sich dabei am Vorbild der Alten Meister zu orientieren.

Johann Sebastian Bachs übt dabei eine besondere Faszination auf E.T.A. Hoffmann aus, auch wenn er damals nur weniges von Bach kennt, ja kennen kann. Denn Bach ist damals immer noch ein Geheimtipp für romantische Schwärmer, dazu ein durchaus vaterländischer. Im Kater Murr legt Hoffmann seinem Kapellmeister Kreisler folgende Worte in den Mund: Man stritt heute viel über unsern Sebastian Bach und über die alten Italiener, man konnte sich durchaus nicht einigen, wem der Vorzug gebühre. Da sagte mein geistreicher Freund: 'Sebastian Bach verhält sich zu der Musik der alten Italiener ebenso, wie das Münster in Straßburg zu der Peterskirche in Rom.' Wie tief hat mich das wahre, lebendige Bild ergriffen! - ich sehe in Bachs achtstimmigen Motetten den kühnen wundervollen, romantischen Bau des Münsters mit all den phantastischen Verzierungen, die künstlich zum ganzen verschlungen, stolz und prächtig in die Lüfte emporsteigen. Die Rheinische Kantorei erklimmt unter Leitung von Edzard Burchards jenes filigrane Tongeflecht und kombiniert die doppelchörigen Motetten des Thomaskantors Johann Sebastian Bach mit Werken seiner Leipziger Amtsvorgänger - darunter wahre Entdeckungen!

Konzert mit Pause. Enge gegen 21:00 Uhr.

18:00 Uhr – Einführungsgespräch in der Klosterbibliothek

Die Ahnung des Höchsten und Heiligsten, der geistigen Macht, die den Lebensfunken in der ganzen Natur entzündet, spricht sich hörbar aus im Ton, und so wird Musik, Gesang, der Ausdruck der höchsten Fülle des Daseins – Schöpferlob! Das schreibt E.T.A. Hoffmann in seinem Artikel über Alte und neue Kirchenmusik. Und er betont darin ausdrücklich, dass sich nur Komponisten diesem Genre widmen sollten, die von wahrer Andacht begeistert sind. Ihnen empfiehlt er, sich dabei am Vorbild der Alten Meister zu orientieren.

Johann Sebastian Bachs übt dabei eine besondere Faszination auf E.T.A. Hoffmann aus, auch wenn er damals nur weniges von Bach kennt, ja kennen kann. Denn Bach ist damals immer noch ein Geheimtipp für romantische Schwärmer, dazu ein durchaus vaterländischer. Im Kater Murr legt Hoffmann seinem Kapellmeister Kreisler folgende Worte in den Mund: Man stritt heute viel über unsern Sebastian Bach und über die alten Italiener, man konnte sich durchaus nicht einigen, wem der Vorzug gebühre. Da sagte mein geistreicher Freund: 'Sebastian Bach verhält sich zu der Musik der alten Italiener ebenso, wie das Münster in Straßburg zu der Peterskirche in Rom.' Wie tief hat mich das wahre, lebendige Bild ergriffen! - ich sehe in Bachs achtstimmigen Motetten den kühnen wundervollen, romantischen Bau des Münsters mit all den phantastischen Verzierungen, die künstlich zum ganzen verschlungen, stolz und prächtig in die Lüfte emporsteigen. Die Rheinische Kantorei erklimmt unter Leitung von Edzard Burchards jenes filigrane Tongeflecht und kombiniert die doppelchörigen Motetten des Thomaskantors Johann Sebastian Bach mit Werken seiner Leipziger Amtsvorgänger - darunter wahre Entdeckungen!

Konzert mit Pause. Enge gegen 21:00 Uhr.

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
„Der Geist hilft unser Schwachheit auf“
„Komm, Jesu, komm“
„Singet dem Herrn ein neues Lied“

Johann Rosenmüller (1619-1684)
„Mein Gott, betrübt ist meine Seele“

Werner Fabricius (1633-1679)
„Vater in Deine Hände“

Sethus Calvisius (1556-1615)
„Unser Leben währet siebzig Jahr“

Sebastian Knüpfer (1633-1676)
„Erforsche mich Gott“

Tobias Michael (1592-1657)
„In Angst und Not“
„Selig sind die Toten“

Johann Kuhnau (1660-1722)
„Ach Gott, wie lässt du mich erstarren“

G. P. Telemann/Johann Sebastian Bach
„Jauchzet dem Herrn alle Welt“

Ausführende

Rheinische Kantorei
Continuo-Ensemble Das Kleine Konzert
Edzard Burchards – Leitung

Kartenvorverkauf
Kartenvorverkauf

Der Kartenvorverkauf startet am 4. Mai 2026.

Mitglieder des Freundeskreises können sich bis zum 1. Juli 2026 die besten Plätze sichern und Tickets direkt über das Festivalbüro reservieren.

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