• Rheinische Kantorei © Christian Palm

Restkarten an der Abendkasse

Barocke Motetten

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aus Leipzig

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Uhr

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18:00 Uhr – Einführungsgespräch in der Klosterbibliothek

Die Ahnung des Höchsten und Heiligsten, der geistigen Macht, die den Lebensfunken in der ganzen Natur entzündet, spricht sich hörbar aus im Ton, und so wird Musik, Gesang, der Ausdruck der höchsten Fülle des Daseins – Schöpferlob! Das schreibt E.T.A. Hoffmann in seinem Artikel über Alte und neue Kirchenmusik. Und er betont darin ausdrücklich, dass sich nur Komponisten diesem Genre widmen sollten, die von wahrer Andacht begeistert sind. Ihnen empfiehlt er, sich dabei am Vorbild der Alten Meister zu orientieren.

Johann Sebastian Bachs übt dabei eine besondere Faszination auf E.T.A. Hoffmann aus, auch wenn er damals nur weniges von Bach kennt, ja kennen kann. Denn Bach ist damals immer noch ein Geheimtipp für romantische Schwärmer, dazu ein durchaus vaterländischer. Im Kater Murr legt Hoffmann seinem Kapellmeister Kreisler folgende Worte in den Mund: Man stritt heute viel über unsern Sebastian Bach und über die alten Italiener, man konnte sich durchaus nicht einigen, wem der Vorzug gebühre. Da sagte mein geistreicher Freund: 'Sebastian Bach verhält sich zu der Musik der alten Italiener ebenso, wie das Münster in Straßburg zu der Peterskirche in Rom.' Wie tief hat mich das wahre, lebendige Bild ergriffen! - ich sehe in Bachs achtstimmigen Motetten den kühnen wundervollen, romantischen Bau des Münsters mit all den phantastischen Verzierungen, die künstlich zum ganzen verschlungen, stolz und prächtig in die Lüfte emporsteigen.

Die Rheinische Kantorei erklimmt unter Leitung von Edzard Burchards jenes filigrane Tongeflecht und kombiniert die doppelchörigen Motetten des Thomaskantors Johann Sebastian Bach mit Werken seiner Leipziger Amtsvorgänger - darunter wahre Entdeckungen!

Konzert mit Pause. Enge gegen 21:00 Uhr.

18:00 Uhr – Einführungsgespräch in der Klosterbibliothek

Die Ahnung des Höchsten und Heiligsten, der geistigen Macht, die den Lebensfunken in der ganzen Natur entzündet, spricht sich hörbar aus im Ton, und so wird Musik, Gesang, der Ausdruck der höchsten Fülle des Daseins – Schöpferlob! Das schreibt E.T.A. Hoffmann in seinem Artikel über Alte und neue Kirchenmusik. Und er betont darin ausdrücklich, dass sich nur Komponisten diesem Genre widmen sollten, die von wahrer Andacht begeistert sind. Ihnen empfiehlt er, sich dabei am Vorbild der Alten Meister zu orientieren.

Johann Sebastian Bachs übt dabei eine besondere Faszination auf E.T.A. Hoffmann aus, auch wenn er damals nur weniges von Bach kennt, ja kennen kann. Denn Bach ist damals immer noch ein Geheimtipp für romantische Schwärmer, dazu ein durchaus vaterländischer. Im Kater Murr legt Hoffmann seinem Kapellmeister Kreisler folgende Worte in den Mund: Man stritt heute viel über unsern Sebastian Bach und über die alten Italiener, man konnte sich durchaus nicht einigen, wem der Vorzug gebühre. Da sagte mein geistreicher Freund: 'Sebastian Bach verhält sich zu der Musik der alten Italiener ebenso, wie das Münster in Straßburg zu der Peterskirche in Rom.' Wie tief hat mich das wahre, lebendige Bild ergriffen! - ich sehe in Bachs achtstimmigen Motetten den kühnen wundervollen, romantischen Bau des Münsters mit all den phantastischen Verzierungen, die künstlich zum ganzen verschlungen, stolz und prächtig in die Lüfte emporsteigen.

Die Rheinische Kantorei erklimmt unter Leitung von Edzard Burchards jenes filigrane Tongeflecht und kombiniert die doppelchörigen Motetten des Thomaskantors Johann Sebastian Bach mit Werken seiner Leipziger Amtsvorgänger - darunter wahre Entdeckungen!

Konzert mit Pause. Enge gegen 21:00 Uhr.

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Der Geist hilft unser Schwachheit auf
Komm, Jesu, komm
Singet dem Herrn ein neues Lied

Johann Schelle (1648-1701)
Christus ist des Gesetzes Ende

Sebastian Knüpfer (1633-1667)
Mein Gott, betrübt ist meine Seele

Tobias Michael (1592-1657)
In Angst und Not

Johann Friedrich Doles (1715-1759)
Herr wer bin ich

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)
Erforsche mich Gott

Johann Adam Hiller (1728-1804)
Alles Fleisch ist wie Gras

Georg Philipp Telemann/Johann Sebastian Bach
Jauchzet dem Herrn alle Welt

Ausführende

Rheinische Kantorei
Continuo-Ensemble Das Kleine Konzert
Edzard Burchards – Leitung
Kirsten Betke – Moderation

Kartenvorverkauf
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Tickets sind telefonisch unter
0221-2801 bei KoelnTicket erhältlich.

Hier können Sie Tickets für die Veranstaltung online bestellen.


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