Einführung
HOFFMANNS SHAKESPEARE
Kommt ein Fremder in den Gasthof »Rautenkranz« in R. gestürzt, ordert schleunigst Austern und Champagner und macht, zwischendurch beides gierig einschlürfend, in wilden Wortkaskaden einer tödlichen Verzweiflung Luft: »Ja, es ist aus«, hört man ihn murmeln und nach der nächsten Auster wehmütig sprechen: »Aufgeben will ich alles – alles – mich selbst. – Der ew’gen Sonne geb’ ich die Atome wieder, die sich zu Lust und Schmerz in mir gefügt. – Ach! und doch so süß, so süß zu träumen – Wenn dieser Traum nicht wäre – das ist die Rücksicht, die Elend lässt zu hohen Jahren kommen!« Dann wieder auffahrend sich an die Stirne schlagen, dass es klatscht, und empört ausrufen: »Bin ich ’ne Memme? Wer nennt mich Schelm? Bricht mir den Kopf entzwei? Rauft mir den Bart und wirft ihn mir ins Antlitz? Zwickt an der Nase mich und straft mich Lügen tief in den Hals hinein? Wer tut mir dies?« Der mitfühlende Gast, der ihm hilfsbereit zur Seite springt, forscht nach der Quelle solch namenlosen Unglücks und erfährt: Der Unglückliche sei der Direktor der hiesigen Schaubühne! Jetzt wird ihm alles klar, war (und ist) er doch selbst Direktor einer reisenden Schauspieltruppe … und schon sind die beiden mittendrin im Klagen, Lästern, Fachsimpeln, Philosophieren und Schwadronieren über das Theater, wie es ist und wie es sein sollte …
Das Publikum, das »tausendköpfige, bizarre, chamäleontische Ungeheuer«, trägt natürlich auch bei zu den Seltsamen Leiden eines Theaterdirektors, die E.T.A. Hoffmann nur zu gut nachzufühlen weiß: War er doch selbst nicht nur ein leidenschaftlicher Theaterliebhaber, sondern ein waschechter Theatermann – was man über seinem erzählerischen Ruhm leicht vergisst und woran einen dieser Text in seiner frappierenden Detailfülle eindrucksvoll erinnert. Dass der leidgeprüfte Theaterdirektor seinen furiosen Auftritt hauptsächlich mit Hamlet-Zitaten bestreitet, scheint dessen Kollegen zu entgehen, obwohl er alsbald selbst den »Heiligen Shakespeare« anruft. Der Auftakt ist Programm: Shakespeare erweist sich nämlich als das eigentliche Kraftzentrum des Textes, der Nährboden, aus dem die konstruktivsten Gedanken sprießen. Dramaturgie, Figurenanlage, Besetzung, Inszenierung, Spielweise, grundlegende ästhetische ebenso wie handfeste praktische Fragen werden immer wieder anhand konkreter Beispiele aus Shakespeares Theater diskutiert. Warum Shakespeares Stücke auf dem zeitgenössischen Theater trotzdem oft nur bedingt zur Wirkung kamen und was das Publikum statt dessen lieber sah, erfährt man übrigens auch.
Hoffmanns großer Theater-Dialog ist aber sozusagen bloß die Spitze des Eisbergs: Zitate und Anspielungen auf Shakespeare’sche Stücke und Gestalten sind im fantastischen Welt-Theater seines erzählerischen Werks omnipräsent. »Kein Dichter«, so Hoffmanns Überzeugung, »hat jemals die menschliche Natur so in ihrer Tiefe erkannt und darzustellen gewusst als Shakespeare, deshalb gehören seine Charaktere der Welt an und dauern fort, solange noch Menschen in der Zeit existieren. Als laute Verkündiger des eigentlichen Humors, der das Komische und Tragische selbst ist, hat er seine Narren aufgestellt. Dann aber tragen seine Helden wohl alle das Gepräge jener Ironie, die sich oft in den höchsten Momenten witzig fantasierend ausspricht, so wie seine komischen Charaktere eben wieder auf tragischen Grund basiert sind.« Humor, wie Hoffmann ihn versteht, ist halt nicht Possenreißerei, sondern Weltanschauung. Zu seinen liebsten Shakespeare-Gestalten zählt definitiv jener Jacques, der selbst kein Narr ist, aber gerne einer wäre, um mit Narrenfreiheit der Welt den Spiegel vorzuhalten, und der in Wie es euch gefällt die vielzitierten Worte spricht: »Die ganze Welt ist Bühne/ Und alle Fraun und Männer bloße Spieler«. In seiner Erzählung von den Neuesten Schicksalen des Hundes Berganza lässt Hoffmann den berühmten Monolog ausgiebig zitieren, der hochgebildete sprechende Hund erkennt seinen Shakespeare natürlich sofort. Mit Jacques ironischem Zuschauerblick auf die verrückte Welt kann Hoffmann sich identifizieren: So sehr, dass er den exzentrischen Kapellmeister Kreisler, der als eine Art Alter Ego durch seine Schriften irrlichtert, im Kater-Murr-Roman ganz explizit als Geistesverwandten des Shakespeare-Helden outen lässt. Von einem gescheiten Mädchen, das (gegen mütterlichen Rat) auch seinen Shakespeare gelesen hat. Aber sogar der schriftstellernde Kater Murr hat ja seinen Shakespeare gelesen und wird von Hoffmann als dem »Herausgeber« seiner Autobiografie genüsslich des Plagiats überführt. Nicht zu übersehen sind bei Hoffmann auch die Zauberer, Magier und Illusionskünstler in der Nachfolge des Prospero aus Shakespeares Sturm, die oft im Hintergrund die Fäden spinnen, in die die anderen Gestalten sich verwickeln; wobei sich auch der größte Zauberer am Ende nicht selbst bezaubern kann.
Wenn Hoffmann Shakespeare zitiert, dann aus den später selbst zum »Klassiker« avancierten Übersetzungen von August Wilhelm Schlegel, die ab 1797 im Druck erschienen. Im Original hat er Shakespeare wohl nicht gelesen, das konnten damals die wenigsten in Deutschland. Wohl waren Shakespeare-Stücke schon früh durch wandernde englische Theatertruppen auch in den deutschen Sprachraum gelangt und wurden dort in fantasievollen, dem Zeitgeist, Publikumsgeschmack und den Ressourcen der Ensembles angepassten Bearbeitungen gespielt. Jeder machte sich seine eigene Spielfassung zurecht oder entwickelte eine vorhandene kreativ-pragmatisch weiter. Aber die eigentlichen Qualitäten von Shakespeares Texten wurden deutschen Dichtern, Denkern und Theatermachern erst durch die Pionierarbeit der Übersetzer offenbar, die sich auf der Basis englischer Editionen allmählich durch das Gesamtwerk arbeiteten, allen voran Christoph Martin Wieland, der bis 1766 insgesamt 22 Dramen ins Deutsche übertrug. Jetzt konnte man die Stücke auch lesen, wenigstens erst einmal in Prosa, und begann zu ahnen, mit was für einem Giganten man es zu tun hatte. Seither schlug die Shakespeare-Begeisterung hohe Wogen in der deutschen literarischen Welt, von Herder über den jungen Goethe bis in die aufstrebende Romantiker-Generation, und worüber man so viel sprach, das wollte man auch im Theater sehen. Als 1776 Franz Hieronymus Brockmann erstmals als Hamlet auf der Bühne stand, war das nicht nur die Geburt eines neuen Superstars, sondern die Initialzündung für einen Shakespeare-Boom. Moses Mendelssohn sah durch seine Auftritte in Berlin eine wahre »Hamletomanie ausbrechen«, sogar die Dienstboten redeten davon.
Der 1776 geborene Hoffmann machte mit Shakespeares zuerst als lesender Teenager über den Bücherschrank seines Onkels Bekanntschaft und konnte nie mehr von ihm lassen. Die Lektüre brachte seine Fantasie auf Touren; die Inszenierungen, die er sah, blieben hinter der intensiven Leseerfahrung meist weit zurück. Bis er dann in Berlin mit dem begnadeten Schauspieler und führenden deutschen Shakespeare-Darsteller Ludwig Devrient Freundschaft schloss, der als Shylock, Falstaff, Lear oder Mercutio brillierte. Rollen, die man ihm nicht gab, wie Jago und Richard III., pflegte er in seinem und Hoffmanns Stammlokal Lutter & Wegner den begeisterten Mitzechern hingebungsvoll vorzuspielen. Devrient wurde für Hoffmann zum Inbegriff dessen, was ein Schauspieler in der Verkörperung seiner Rolle leisten und bewirken kann: Wie Devrient, wenn er Shakespeare spielt – so muss Theater sein!
Im Theater der Shakespeare-Zeit waren Musik, Gesang und Tanz selbstverständlich Bestandteil der Aufführung, Lieder wie »When that I was a tiny little boy« aus Was ihr wollt oder Ariels Gesänge aus dem Sturm sind berühmt geworden. Als Komponist hat Hoffmann selbst zahlreiche Bühnenmusiken geschrieben, aber die tiefe Affinität zu Musik und Klang, die ihn mit Shakespeare verbindet, geht über die eigentliche Bühnenmusik weit hinaus. Beide werden sie nicht müde, eine ganze tönende Welt voller Stimmen, Klänge und Geräusche in Worten zu beschwören, aus der organisch eine Musik hervorwächst, die unerschöpflich neue Daseins- und Erlebensdimensionen aufzuschließen vermag. Der Stoff, aus dem die Träume sind …
Babette Hesse
DER INNERE SCHAUPLATZ oder: GELOBT SEI, DER DEN TRAUM ERFAND!
(E.T.A. Hoffmann, Prinzessin Brambilla, aus dem 4. Kapitel)
Es darf dir, vielgeliebter Leser, nicht befremdlich erscheinen, wenn in einem Ding, das sich zwar Capriccio nennt, das aber einem Märchen so auf ein Haar gleicht, als sei es selbst eins, viel vorkommt von seltsamem Spuk, von träumerischem Wahn, wie ihn der menschliche Geist wohl hegt und pflegt, oder besser, wenn der Schauplatz manchmal in das eigne Innere der auftretenden Gestalten verlegt wird. – Möchte das aber nicht eben der rechte Schauplatz sein? – Vielleicht bist du, o mein Leser! auch so wie ich, des Sinnes, dass der menschliche Geist selbst das wunderbarste Märchen ist, das es nur geben kann. – Welch eine herrliche Welt liegt in unserer Brust verschlossen! Kein Sonnenkreis engt sie ein, der ganzen sichtbaren Schöpfung unerforschlichen Reichtum überwiegen ihre Schätze! – Wie so tot, so bettelarm, so maulwurfsblind wär’ unser Leben, hätte der Weltgeist uns Söldlinge der Natur nicht ausgestattet mit jener unversieglichen Diamantgrube in unserm Innern, aus der uns in Schimmer und Glanz das wunderbare Reich aufstrahlt, das unser Eigentum geworden! Hochbegabt die, die sich dieses Eigentums recht bewusst! Noch hochbegabter und selig zu preisen die, die ihres innern Perus Edelsteine nicht allein zu erschauen, sondern auch herauf zu bringen, zu schleifen und ihnen prächtigeres Feuer zu entlocken verstehen. – Nun! – Sancho [Panza in Cervantes’ Don Quijote] meinte, Gott solle den ehren, der den Schlaf erfunden, es müsse ein gescheuter Kerl gewesen sein; noch mehr mag aber wohl der geehrt werden, der den Traum erfand. Nicht den Traum, der aus unserm Innern nur dann aufsteigt, wenn wir unter des Schlafes weicher Decke liegen – nein! – den Traum, den wir durch das ganze Leben fort träumen, der oft die drückende Last des Irdischen auf seine Schwingen nimmt, von dem jeder bittre Schmerz, jede trostlose Klage getäuschter Hoffnung verstummt, da er selbst, Strahl des Himmels in unserer Brust entglommen, mit der unendlichen Sehnsucht die Erfüllung verheißt.
Hintergrund
Hintergründe zum Konzert
Festival-Quiz
Frage 1
Was trug die modebewusste Berlinerin zur Zeit der ersten Shakespeare-Welle im 18. Jahrhundert?
Frage 2
Wie heißt der besonders musikalische Narr, der in Was ihr wollt unter anderem das Lied »When that I was and a tiny little boy« singt?
Programm
William ShakespearE (1564–1616): Sonette & Monologe
Eine Wort-Musik-Collage
Wie ein unvollkommner Spieler – Sonett Nr. 23
Hab keine Angst. Die Insel ist voll Klang – Caliban aus: Der Sturm
Henry Purcell (1659–1695)
Music for a while
A new Ground in e
Der Du Musik bist, hörst Musik voll Trauer? – Sonett Nr. 8 /
John Dowland (1563–1626): As I went to Walsingham
John Dowland: Time stands still
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Flötensonate BWV 1034, 3. Satz: Andante
Am besten sieht mein Auge tief verdunkelt – Sonett Nr. 43
Robert Johnson (1583–1633): Have you seen but a whyte Lilie grow
Imogene Holst (1907–1984): The Fall of the Leaf, 2. Satz: Vivace
Als ich ein Bub war, ganz klein und noch dumm – Narr aus: Was ihr wollt /
Anonym (16. Jh.): When that I was and a tiny little boy (Shakespeare Song from: Twelfth Night)
Traditional: I am a poor wayfaring stranger
Anonym (17. Jh.): A silent Ground: The Black Joack (as it was played in Dublin)
aus: The Division Violin
Die ganze Welt ist Bühne – Jaques aus: Wie es euch gefällt
Leo Brouwer (*1939) oder Dušan Bogdanovich? (*1955): Auszug aus: Tombeau de Purcell
Luciano Berio (1925–2003): Gesti
Mein Lieben ist wie Fieber – Sonett Nr. 147
John Dowland: In darkness let me dwell
Antonio Vivaldi (1678–1741): Die vier Jahreszeiten – Der Herbst (Auszug)
Den späten Herbst kannst Du in mir besehen – Sonett Nr. 73
Antonio Vivaldi: Der Herbst, 2. Satz: Der Schlaf
Adam Krieger (1634–1666): Abendlied. Nun sich der Tag geendet hat
Die Zauber sind vorbei – Prospero aus: Der Sturm
Anonym (16. Jh.): When that I was and a tiny little boy
Gesangs- und Lesetexte
Henry Purcell Music for a while
Music for a while Wond’ring how your pains were eas’d Music for a while | Musik für eine Weile Staunend spürt ihr, wie die Qualen schwinden, Musik für eine Weile |
John Dowland Time stands still
Time stands still with gazing on her face. Whom Fortune, Love, and Time attend on, | Die Zeit verharrt im Schauen ihres Angesichts. Wem Glück, Liebe und Zeit Gefolge leisten, |
Robert Johnson Have you seen but a whyte Lilie grow
Have you seen but a whyte Lilie grow | Sahst du je eine weiße Lilie wachsen, |
Anonym (16. Jh) When that I was and a tiny little boy
When that I was and a little tiny boy, But when I came to man’s estate, But when I came, alas! to wive, But when I came unto my beds, A great while ago the world begun, | Als ich ein Bub war, ganz klein und noch dumm, Doch als ich ins Mannesalter kam, Doch als ich, ach!, zum Heiraten kam, Doch als ich zu meinen Betten kam, Vor langer, langer Zeit begann die Welt, |
Traditional I am a poor wayfaring stranger
I am a poor wayfaring stranger I know dark clouds will gather ’round me I am a poor wayfaring stranger | Ich bin ein armer Wandersmann, Ich weiß, dunkle Wolken werden sich sammeln, Ich bin ein armer Wandersmann, |
John Dowland In darkness let me dwell
In darkness let me dwell, | In Dunkelheit lass mich weilen, |
Adam Krieger Abendlied
Nun sich der Tag geendet hat,
und keine Sonn’ mehr scheint,
schläfft alles was sich abgematt’
und was zuvor geweint.
Du Schöne, bist in Schlaff gebracht,
und liegst in stiller Ruh!
Ich aber geh’ die ganze Nacht,
und thu kein Auge zu.
Erhöre doch den Seuffzer-Wind,
der durch die Fenster geht,
der sagt dir, wie du mich entzündt,
und wie es mit mir steht.
In dessen habe Gute Nacht,
du meine Lust und Pein!
Und wenn du Morgen auffgewacht,
so lass mich bey dir seyn.
Anonym (16. Jh) When that I was and a tiny little boy … siehe oben
Ausführende
Matthias Brandt
Sprecher
Matthias Brandt ist Schauspieler, Sprecher und Autor. Er hat viele Jahre an verschiedenen Theatern verbracht, dann das Theater verlassen und ist inzwischen wieder dort gelandet, wo er angefangen hat: auf der Bühne. Zurzeit spielt er am Berliner Ensemble den Max-Frisch-Monolog Mein Name sei Gantenbein und Becketts Warten auf Godot. Parallel dazu arbeitet er seit Langem für Film und Fernsehen. Ein größeres Publikum kennt ihn als Münchner Kommissar Hanns von Meuffels in der Reihe Polizeiruf 110 und als August Benda in Babylon Berlin. Immer wieder dreht er mit dem Autorenfilmer Christian Petzold, zuletzt für dessen Film Miroirs No. 3. Ab November 2026 wird Matthias Brandt außerdem als Erzähler der zehnteiligen Doku-Serie Die Geschichte der Deutschen zu sehen sein. Für seine Arbeit im Fernsehen wurde Matthias Brandt vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit mehreren Grimme-Preisen, dem Deutschen, Hessischen und Bayerischen Fernsehpreis, der Goldenen Kamera und dem Bambi. Als Sprecher ist Brandt auf Hörbüchern und in Hörspielen zu hören. 2014 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis. Seit vielen Jahren steht er außerdem gemeinsam mit dem Musiker Jens Thomas auf der Bühne; die beiden entwickeln frei improvisierte Wort-Musik-Abende, die sich jeden Abend ein wenig anders anhören. Brandt schreibt auch selbst. Der Erzählband Raumpatrouille versammelt Erinnerungen an seine Kindheit, 2019 folgte der Roman Blackbird. Für sein literarisches und sprachliches Arbeiten wurde er 2024 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille und 2025 mit dem Deutschen Sprachpreis ausgezeichnet. Im März 2026 erschien Nein sagen, ein Essay über die Wiederkehr des Rechtsextremismus und das Vermächtnis des Widerstands gegen den Nationalsozialismus, zu dem auch die Geschichte seiner Eltern gehört.
© Jan Düfelsiek
Impressum
Programmhefttext
Babette Hesse
Programmheftredaktion
Michael Rathmann
Herausgeber & Träger
Festival Alte Musik Knechtsteden e.V.
Ostpreußenallee 5
D-41539 Dormagen




















